Mittwoch, 30. Oktober 2013

BMU Pressedienst Nr. 156/13 -- Energiewende/Naturschutz

Berlin, 30. Oktober 2013

Gemeinsame Pressemitteilung
mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Offshore-Windenergie:
natur- und umweltverträglicher Ausbau ist möglich

Positive Bilanz von fünf Jahren ökologischer Begleitforschung am
Offshore-Testfeld alpha ventus


Das Bundesumweltministerium und das Bundesverkehrsministerium haben heute
gemeinsam mit dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die
Ergebnisse von fünf Jahren ökologischer Begleitforschung am
Offshore-Testfeld alpha ventus vorgestellt. „Die Offshore-Windenergie
ist ein fester Bestandteil unseres zukünftigen Energiemixes. Die
Forschungsergebnisse zeigen: Der natur- und umweltverträgliche Ausbau der
Offshore-Windenergienutzung in Deutschland ist möglich", betonte die
Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula
Heinen-Esser. Die Bundesregierung lässt die konkreten Auswirkungen auf
Natur und Lebensräume in der Nordsee parallel zum Ausbau der
Offshore-Windenergie erforschen.

Der weltweit erste maritime Raumordnungsplan, der „Bundesfachplan
Offshore Nordsee" (2013) für die Stromnetze und das
„Sicherheitsrahmenkonzept", das zu Beginn des kommenden Jahres
Windparkplanern und Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird,
ergänzen die ökologischen Anforderungen an Offshore-Windparks. Der
Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak
Ferlemann sagte: „Wir bieten den Investoren damit Transparenz und
verlässliche Rahmenbedingungen. Das sind Grundvoraussetzungen, um die
Offshore-Windenergie nach vorne zu bringen. Mit dem Bundesfachplan
Offshore, dem Sicherheitsrahmenkonzept und den neuen ökologischen
Erkenntnissen zeigt sich einmal mehr, dass Deutschland beim Thema Offshore
weltweit Pionierarbeit leistet."

Das Testfeld alpha ventus bietet die Möglichkeit, die Auswirkungen auf die
Meeresumwelt zu erforschen. Die bisherigen Ergebnisse sind vielschichtig:
Das Leben am Meeresboden im Bereich des Windparks hat vom Wegfall der
Fischerei mit Grundschleppnetzen profitiert und auch die Zahl der
Fischarten hat zugenommen. Bei den Auswirkungen auf Zugvögel besteht noch
weiterer Forschungsbedarf. Das BSH als Planfeststellungs- und
Vollzugsbehörde für Offshore-Vorhaben unter der Fachaufsicht des
Bundesverkehrsministeriums wird auf der verbesserten wissenschaftlichen
Grundlage zielgenauere Vorgaben für den natur- und umweltverträglichen
Ausbau der Offshore-Windkraft ableiten.

Im Rahmen einer internationalen Fachkonferenz diskutieren in den kommenden
beiden Tagen rund 250 Teilnehmer aus Wissenschaft, Industrie und
Umweltverbänden aus elf Ländern die Forschungsergebnisse.

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Herausgeber: Bundesumweltministerium, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Dr. Dominik Geißler (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Jürgen
Maaß, Nicole Scharfschwerdt und Frauke Stamer
Telefon: 030 18 305-2010 Fax: 030 18 305-2016
E-Mail: presse@bmu.bund.de Internet: www.bmu.de/presse
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