Montag, 29. Dezember 2014

BMUB Pressedienst Nr. 272/14 -- Klimaschutz/Energie

Berlin, 29.12.2014

Klimaschutz/Energie
Das neue Jahr bringt mehr Fördergeld für die kleine
Kraft-Wärme-Kopplung

Zu Beginn des Jahres tritt die novellierte Mini-KWK-Richtlinie in Kraft.
Damit wird die Basisförderung im kleinen Leistungsbereich verbessert,
eine Bonusförderung für besonders effiziente Mini-KWK-Anlagen
eingeführt und die Anwendung der Richtlinie vereinfacht.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Mini-KWK-Anlagen leisten durch
hohe Brennstoffausnutzung sowie die flexible Bereitstellung der
gesicherten Leistung einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Wir haben
deshalb die Förderbedingungen für besonders effiziente Anlagen
verbessert."

Die folgenden Änderungen steigern die Attraktivität und Wirksamkeit der
Richtlinie: Die Fördersätze für kleinere Anlagen werden angehoben, so
dass sich die Wirtschaftlichkeit im kleinsten Leistungssegment bessert.
Zudem gibt es künftig eine Bonusförderung „Wärmeeffizienz" (+ 25%).
Dadurch wird die thermische Effizienz und damit der Ge-samtwirkungsgrad
der geförderten Mini-KWK-Anlagen verbessert. Eine weitere Bonusförderung
„Stromeffizienz" (+ 60%) wird Impulse zur beschleunigten
Markteinführung von Anlagen mit besonders hoher Stromeffizienz, z. B.
Brennstoffzellen, auslösen.

Durch diese Verbesserungen erhöht sich beispielsweise die Förderung für
eine besonders effiziente Anlage mit 1 Kilowatt elektrischer Leistung von
1.500 auf 3.515 Euro. Mit der novellierten Richtlinie wird eine Maßnahme
aus dem Aktionsprogramm Klimaschutz umgesetzt.

Das Bundesumweltministerium fördert seit 2012 im Rahmen der Nationalen
Klimaschutz-initiative den Einsatz hocheffizienter
Mini-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen im Leistungsbereich bis 20 Kilowatt
elektrischer Leistung. Anträge können beim Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Mini-KWK-Richtlinie finden Sie unter
www.klimaschutz.de/programme und www.bafa.de.

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Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin
Redaktion: Michael Schroeren (verantwortlich), Nikolai Fichtner, Andreas
Kübler, Nicole Scharfschwerdt und Frauke Stamer
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